Немецкий язык для инженеров

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Marder 1


Der originale Marder ist ein rundumgepanzerter Schutzenpanzer der von einer 3-Mann Besatzung, bestehend aus Fahrer, Richtschutze und Kommandant, gefuhrt wird. Der Fahrer ist in vorderen linken Teil des Marders untergebracht. Er steuert das Fahrzeug bei geschlossener Luke, uber drei nach vorne gerichtete! Winkelspiegel oder auch bei offener Luke. Um auch bei Nacht fahren zu konnen, ist es ihm moglich den mittleren Winkelspiegel gegen ein Bildverstarker-Fahrgerat (BIV) genannten Restlichtverstarker ausgetauscht werden. Auberdem stehen auf dem Marsch zwei abklappbare Aubenspiegel zur Verfugung. Hinter dem Fahrer befindet sich ein Reservesitz, der in im Normalfall nicht besetzt ist. Dieser Platz konnte beispielsweise durch einen hoherrangigen Kommandeur genutzt werden wenn der Marder quasi als Kommandofahrzeug fungierte. Zu diesem Zweck ist dieser Platz ebenfalls mit einer Luke mit Winkelspiegel ausgestattet.


Kommandant als auch Schutze sind nebeneinander im Turm des Marders untergebracht. Der Fahrzeugkommandant hat seinen Platz auf der rechten Seite des Turmes. Um seine Turmluke sind 8 Winkelspiegel installiert, so dass ein guter Rundumblick gewahrleistet wird. Links neben dem Kommandanten befindet sich der Richtschutze, welcher fur die Waffenanlage verantwortlich ist. Er verfugt uber drei zur linken Fahrzeugseite gerichtete Winkelspiegel sowie die Tag/Nachtsichtoptik Optik PERI Z 11 mit 2 und 6 x Vergroberung. Fur den Nachtbetrieb wird dabei ein Restlichtverstarker benutzt. Der Kommandant kann von seinem Platz auf die Optik zugreifen und notfalls Korrekturen durchfuhren. Im hinteren Kampfraum fanden im Marder 1 sechs Panzergrenadiere und der Gruppenfuhrer im Range eines Unteroffiziers. Die sechs Platze sind so gestaltet das je drei Soldaten zu einer Fahrzeugseite blicken, lediglich der Gruppenfuhrer sitzt auf einem separaten Platz mit Blick zur Hecktur.


Hauptbewaffnung des Marder ist die scheitellafettierte 20 mm Maschinenkanone welche an dem elktrohydraulisch .betriebenen Turm installiert ist. Die MK 20 Rh202 hat eine maximale Reichweite von 2000 m. Realistisch gesehen lag die effektive Bekampfungsentfernung, nicht zu letzt durch die Optiken, gegen leichtgepanzerte Fahrzeuge bei 600-800 m, bei Erdzielen bis 1500 m und bei Luftzielen bei etwa 300 m. Fur die Maschinenkanone werden zwei Munitionsarten mitgefuhrt. Einerseits panzerbrechende Munition zur Bekampfung von leichtgepanzerten Fahrzeugen, andererseits aber auch Explosivgeschosse zur Bekampfung von feindlicher Infanterie. Insgesamt werden 1250 Schuss mitgefuhrt. Die Maschinenkanone hat einen Hohenrichtbereich von -10° bis 65° und einen groben seitlichen Schwenkbereich. Rechts neben der MK 20 ist achsparallel ein 7,62 mm MG3 Maschinengewehr angebracht. Es befindet sich in einer speziellen Befestigungsvorrichtung und wird genau wie die Maschinenkanone elektromechanisch ausgelost. An der linken Seite des Turmes befindet sich auber einem bis zu 800-1000m weit reichendem IR/Weiblichtscheinwerfer zur Verbesserung der Nachtsichtfahigkeit, eine Halterung fur die schwere 84mm Panzerfaust Carl Gustav oder die leichte 44 mm Panzerfaust. Diese Losung war jedoch relativ zwecklos, da man zum Bedienen der Waffe zunachst den Marder stoppen und anschliebend die Waffe aus ihrer Haltung nehmen musste.

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